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Elektroauto-Studie von Opel: Ein-Euro-Auto mit 2 Sitzen

9 September 2011 6 Kommentare Jana Henning

Im Zusammenhang mit Elektroautos wird immer Alltagstauglichkeit in den Vordergrund gestellt. Mal abgesehen von der Reichweite bedeutet Alltagstauglichkeit ausreichend Platz für – ich würde sagen – 4 Personen. Dazu ein Kofferraum, in den etwas mehr als zwei Rucksäcke reinpassen. Das Auto der Zukunft, zumindest in der Großstadt, kommt nach Vorstellung vieler Autohersteller mit zwei Sitzplätzen aus. Nach dem vor kurzem hier vorgestellten 2-Sitzer Elektroauto Audi Urban Concept und dem Elektroauto MUTE zieht jetzt Opel mit seinem „Ein-Euro-Auto“ nach, das mich von hinten betrachtet an eine überdimensionierte Rennmaschine erinnert.

Das "Ein-Euro-Auto" von Opel ist ein Leichtbau-Elektroauto für die Großstadt.  ©Opel

Das "Ein-Euro-Auto" von Opel ist ein Leichtbau-Elektroauto für die Großstadt. ©Opel

„Ein-Euro-Auto“: 2-Sitzer Elektroauto-Studie von Opel

Ein-Euro-Auto von Opel mit 120 km/h Höchstgeschwindigkeit. ©Opel

Ein-Euro-Auto von Opel mit 120 km/h Höchstgeschwindigkeit. ©Opel

Von Alltagstauglichkeit und Serienreife ist das jetzt von Opel vorgestellte 2-Sitzer Elektroauto noch ein gutes Stück entfernt. Darum spricht man in Rüsselsheim auch vorsichtig von „Experimentalfahrzeug“, im gleichen Atemzug ist sich Opel aber sicher, dass das „Ein-Euro-Auto “ großes Potenzial für eine Serienfertigung hat. Moment, Ein-Euro-Auto? Gemeint ist: Die Energiekosten für ein Strecke von 100 km betragen einen Euro.

Das neue 2-Sitzer Elektroauto von Opel: Von hinten wie ein überdimensioniertes Motorrad mit 2 Rädern. ©Opel

Das neue 2-Sitzer Elektroauto von Opel: Von hinten wie ein überdimensioniertes Motorrad mit 2 Rädern. ©Opel

Dank Leichtbau wird das Gewicht so weit reduziert, dass das „Ein-Euro-Auto“ zwei Drittel weniger als ein Kleinwagen auf die Waage bringen soll. Die Höchstgeschwindigkeit soll 120 km/h betragen, eine gedrosselte Variante mit 45 km/h soll die ganz junge Zielgruppe ab 16 Jahre ansprechen. Der passende Arbeitstitel „My first e-Opel“.

Serienreif und Alltagstauglich: Elektroauto Opel Ampera

Die Entwicklung des „Ein-Euro-Autos“ ist eine logische Entwicklung und beflügelt vom Erfolg des Opel Ampera, der gerade den Auto-Umweltpreis „ÖkoGlobe“ 2011 für die nachhaltigste Innovation eines Elektroautos in Serienproduktion erhalten hat. Es ist eine Auszeichnung von vielen und bescheinigt: Mit dem Ampera hat Opel alles richtig gemacht. Inzwischen wurde das Elektroauto schon mehr als 5.000 Mal vorbestellt. Offizieller Verkaufsstart ist im November 2011, der Listenpreis startet bei 42.900 Euro. Über die eingebaute Lithium-Ionen Batterie kommt der Ampera auf durchschnittlich 60 km Reichweite, dann wird ein 1.4 Liter Benzinmotor zugeschaltet, womit sich die Reichweite bei max. 500 km einpendelt. Mit 1,6 l/100 km Verbrauch und 40 g/km CO2-Emission erreicht der Ampera Spitzenwerte und ist mit seinen Maßen 4,50 m Länge, 2,13 m Breite, 1,44 m Höhe, 310 bis 1.005 l Kofferraumvolumen auch absolut alltagstauglich.

Wir sind gespannt und werden uns das „Ein-Euro-Auto“ von Opel auf der IAA in Frankfurt (15. – 25. September 2011) auf jeden Fall anschauen. In dem Zusammenhang noch einmal der Hinweis auf unser IAA Facebook-Gewinnspiel und die für uns Top 5 IAA Highlights 2011.

 

 

 

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6 Kommentare »

  • Peakok sagte:

    Aber das auto soll ja woh nicht 1-euro-auto heißen, oder? obwohl audi mit mit dem ach so hippem ubran auch nicht besser ist. vw up klingt gut… mal sehen was sich opel einfällen lässt.

  • Klaus Walter sagte:

    Diese Studien sieht man mittlerweile überall. Wirklich praktikabel sind sie m.M.n. aber nicht.

  • Oli sagte:

    Wenn die Akkus dann noch extrem Hochstromfähig sind kann auch Aufladevorgang recht kurz sein. Vielleicht reichen dann 45 Minuten zum laden.

  • Matthias sagte:

    Zweisitzer und eine vergleichsweise geringe Reichweite ist sicher absolut perfekt für den einfachen Stadt- und Berufsverkehr und damit doch für den Großteil des eigenen Bedarfs. Aber das Problem ist ja, dass ein Auto vor allem auch für die selteneren Fahrten gekauft wird, bei denen man mehr Platz und vor allem mehr Reichweite benötigt.
    Ein zuschaltbarer Benzinmotor ist sicher eine praxisnahe Variante, aber geht natürlich entgegen dem E-Auto-Konzept.

    Da ist sicher noch einiges zu tun, bis die Technologie so flexibel ist, dass sie allgemein akzeptiert wird. Hoffentlich tut sich da möglichst bald etwas.

  • Amelie sagte:

    Darauf müssen wir noch abwarten!

  • Mario sagte:

    Ich hätte Angst, das ich irgendwo unterwegs liegen bleibe, wegen „Akku leer“. Ansonsten hat er schon irgendwas, der Kleine.

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