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VW up! Test Vol. 3: Ausstattung mit stolzem Preis

11 November 2011 3 Kommentare Fabian Thomas

Wir haben bereits zwei Mal einen Test-Bericht zum VW up! präsentiert, nun folgt der dritte Teil. Wir nehmen die Ausstattung des kleinen up! genauer unter die Lupe und zeigen, welche Möglichkeiten man hat. Wie schon in den vergangenen Tests erwähnt, ist die Grundausstattung nur bedingt zu empfehlen. Dort fehlen Radio, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, Klimaanlage und der Deckel für das Handschuhfach. In dieser Ausstattung wird der VW up! unter die psychologisch wichtige 10.000 Euro Grenze gedrückt. Das Einzige, was positiv zu erwähnen ist, ist die Sicherheitsausstattung bei der take up!-Version.

Der neue VW up! mit Top-Rabatt

Der neue VW up! mit Top-Rabatt

take up!: Grundausstattung lässt den up! nicht gut aussehen

Ohne Radio, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, Klimaanlage und dem Deckel für das Handschuhfach kommt der neue VW in der Ausstattung take up! um die Ecke. Reicht das um Kundenmagnet zu werden? Wir meinen: Ganz sicher nicht. Hier fehlen Ausstattungselemente, auf die man in keinem Neuwagen verzichten sollte. Autofahren ohne Radio? Im Sommer durch die heiße Stadt ohne Klimaanlage und wenn man die schon weglässt, muss man die Fenster auch noch runterkurbeln. Nein, danke! Doch hier ist natürlich nicht alles schlecht, der VW up! bekommt als einer der wenigen Fahrzeuge ESP serienmäßig und brilliert durch die Kopf-Thorax-Airbags für Fahrer und Beifahrer, ABS, ASR, EBV, MSR, ISOFIX und Warnblinkautomatik bei Vollbremsung. Für die Sicherheit ist also gesorgt.

Möchte man Klimaanlage, elektrische Fensterheber und Zentralverriegelung als Sonderausstattung hinzubuchen, so muss man direkt komplette Pakete auswählen. Das sogenannten comfort pack (Doppelton-Signalhorn, Fahrersitz höheneinstellbar, Fensterheber vorn elektrisch & Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung) kostet 460 Euro und das cool & sound (Klimaanlage & Staub- und Pollenfilter) Paket sogar 540 Euro. Möchte man das cool & sound Paket auswählen, kommen sofort 355 Euro zusätzlich für ein Radio hinzu. Das macht also 1.355 Euro extra und je nach Motor kommt man dann schon auf 11.340 oder 11.940 Euro. Natürlich gibt es den VW up! bei MeinAuto.de deutlich günstiger.

Der neue VW up im Innenraum mit rotem Plastik map + more

Der neue VW up! im Innenraum mit rotem Plastik und map + more

Nun hat man den VW up! soweit ausgestattet, aber 100 Prozent zufrieden kann man nicht sein. Es fehlt zum Beispiel die empfehlenswerten Ausstattungselemente maps + more und das City-Notbremssystem. Somit werden für maps + more erneut 355 Euro fällig und die City-Notbremsfunktion kann man gar nicht auswählen.  Des Weiteren ist es nicht möglich die take up!-Version mit Leichtmetallrädern, weiteren Lautsprechern und Winterpaket zu kaufen. Somit fehlen zum Beispiel asphärische, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, Nebelscheinwerfer und beheizbare Vordersitze.

move up!: Auf dem Wege der Besserung, aber noch nicht gesund..

Etwas besser wird es bei der move up! Variante des neuen Kleinstwagens. Doch ganz gesund ist er damit noch lange nicht. Hier gibt es zumindest elektrische Fensterheber, einen in zwei Höhen einstellbaren und herausnehmbaren Gepäckraumboden und die Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung serienmäßig. Außerdem hat man hier die Möglichkeit die bereits angesprochenen Ausstattungselemente Leichtmetallräder, weitere Lautsprecher und das Winterpaket hinzuzuwählen. Das ist natürlich wiederum mit Kosten verbunden. Wählt man alle drei Elemente der Sonderausstattung, so kostet es 1.120 Euro. Allerdings kann man die weiteren Lautsprecher nur auswählen, wenn man das noch immer nicht serienmäßige Radio kauft. Somit kommen erneut 355 Euro hinzu.

Und auch hier fehlen immer noch das cool & sound Paket mit Klimaanlage, das Navigations- und Infotainmentsystem maps + more und die City-Notbremsfunktion, die Inhalt des 590 Euro teuren drive pack „plus“ ist. Damit wären wir schon bei 2.960 Euro Sonderausstattung. Das macht je nach Motor einen Endpreis von 13.745 oder 14.345 Euro.

high up!: So könnte das perfekte Stadtauto aussehen

Sind wir ehrlich, klar, ist der Preis deutlich höher als die beiden Modelle mit geringerer Ausstattung, doch hier finden wir endlich viele wichtige Dinge serienmäßig. Dazu gehören zum Beispiel elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, Klimaanlage, ein Radio, Nebelscheinwerfer, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, Lederlenkrad und Schaltknauf in Leder. Darüber hinaus ist es hier auch möglich den Innenraum in Leder-Optik („leatherette pack“ Volkswagen Exclusive) auszustatten.

Der neue VW up! mit City Notbremsfunktion

Der neue VW up! mit City Notbremsfunktion

Die einzigen Elemente der Ausstattung, die hinzugewählt werden müssten sind die beheizbaren Vordersitze, das Navigations- und Infotainementsystem maps + more und das drive pack „plus“ mit der City Notbremsfunktion. Damit kämen noch Kosten von 1.605 Euro zusammen. Damit liegt der Endpreis des VW up! mit der höchsten Ausstattung bei 14.190 und 14.790 Euro. Bei MeinAuto.de spart man allerdings 1.922,70 Euro und kommt somit auf einen Endpreis (ink. Überführungskosten) von 13.217,30 Euro.

Fazit: high up! empfehlenswert – move up! guter Standard

Ich habe den VW up! in Rom in der Vollausstattung getestet, ich war hochzufrieden. Die 75 PS-Variante war für die Stadt nahezu perfekt und die Ausstattung lies auch keine Wünsche offen. Wobei ihm die BlueMotion Technologie, die leider erst später kommt, noch viel besser zu Gesicht stehen würde. Nichtsdestotrotz muss man sagen, mit dem Preis ist man schon verdammt nah an dem deutlich größeren VW Polo, zumindest beim Endpreis. Doch dank Neuwagen Rabatten von bis zu 13,5 Prozent rückt man preislich deutlich von dem VW Kleinwagen Polo ab.

Weitere Testberichte zum neuen VW up!:

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3 Kommentare »

  • Jehn Raidez sagte:

    Es ist ein schickes Auto. Aber sovielhalte ich davon nicht. Denn Mitsubishi hat schon seit 2004, solche Autos gebaut mit 3 Zylinder und sind weiter in der Entwicklung als VW.
    Sie sollten eher auf E-Elektro-Autos konzentrieren als solche Autos zu bauen .

    Denn Mitsubishi hat schon das erste Elektro-Auto auf dem Markt seit 2008.

    Das Design ist geschmackssache. Aber das ändert sich demnächst ;)

    http://www.youtube.com/watch?v=m0puLEN4yOE

  • Christian sagte:

    Leider gefällt mir das Design, vorallem hinten, gar nicht. Da bin ich von VW besseres gewöhnt, z.B. der Golf VI, der mir besser gefällt als sein Vorgänger.

    MfG Christian

  • Steff sagte:

    Finde einen Polo schon zu klein für mich, wie wird das dann mit einem VW UP?

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