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NCAP Crashtest 2012: Honda Civic Top – Jeep Compass Flop

22 Februar 2012 7 Kommentare Fabian Thomas

Der NCAP Crashtest wird auch 2012 mit Schrecken erwartet und für viele Hersteller endet der Test nicht unbedingt positiv. So auch diesmal, denn der Jeep Compass versagte vollständig. Insgesamt gab es für das SUV lediglich zwei von fünf möglichen Sternen im NCAP Crashtest. Das SUV schnitt gleich in allen vier Kategorien katastrophal ab. Der neue Honda Civic überzeugt und bekommt die Bestwertung. Somit ist der Civic also auch in Sachen Sicherheit ein echter Konkurrent für den Golf.

Der neue Jeep Compass im NCAP Crashtest

Der neue Jeep Compass im NCAP Crashtest

Honda Civic – Fünf Sterne im NCAP Crashtest

Auf der IAA 2011 feierte der Honda Civic Premiere und damals verschwendete man noch keinen Gedanken daran, wie der Kompaktwagen im Crashtest von NCAP abschneiden würde. Doch nun einige Tage nach dem Verkaufsstart freut man sich über das hervorragende Abschneiden des Civic. Wie schon erwähnt erreichte der Honda Kompaktwagen die Bestwertung, als fünf von fünf Sternen. In den vier einzelnen Kategorien schnitt der Honda CIVIC wie folgt ab:

  • Insassenschutz: 94%
  • Kinderschutz: 83%
  • Fußgängerschutz: 69%
  • Sicherheitsunterstützung: 86%

Jeep Compass: Nur zwei Sterne

Die neusten Ergebnisse im NCAP Crashtest könnte man getrost als „Licht und Schatten“ bezeichnen. Auf der einen Seite der Honda Civic mit fünf Sternen und auf der anderen Seite der Jeep Compass mit lediglich zwei Sternen. Das SUV verzeichnete mit das schwächste Resultat das letzten Monate im NCAP Crashtest. Mit diesem Ergebnis toppte das Jeep SUV sogar den Dacia Duster, der als unsicherstes Auto im Jahr 2011 galt. Aber kommen wir zu den einzelnen Kategorien im NCAP Crashtest, so schnitt der Jeep Compass ab:

  • Insassenschutz: 61%
  • Kinderschutz: 76%
  • Fußgängerschutz: 23%
  • Sicherheitsunterstützung: 43%
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7 Kommentare »

  • markytrix sagte:

    Na na, mal immer schön bei der Wahrheit bleiben. Dass der Jeep Compass vollständig versagt hat beim Euro NCAP ist natürlich richtig schöner Unsinn. Schon wenn man sich die Prozent-Bewertungen durchliest, sieht man das. Nur der Fußgängerschutz beim Compass ist schlecht. Aber das hat er mit den meisten anderen kompakten Geländewagen gemeinsam.

    Die zwei Sterne hat der Compass eher zu verdanken, weil EuroNCAP für 2012 seine Bewertung geändert hat. Seit 2012 hat nämlich der Fußgängerschutz einen viel stärkeren Einfluß auf die Gesamtwertung als bisher. Wäre der Compass vor einem Jahr getestet worden, hätte er mit den gleichen Messwerten noch vier Sterne bekommen.

    Also immer schön fair bleiben, ja?

  • Fabian Thomas (author) sagte:

    Hallo markytrix,

    das stimmt leider nicht ganz, vergleicht man den Compass mit dem Audi Q3, dann kann man schon von Versagen sprechen:
    http://de.euroncap.com/de/results/audi/q3/2011/446.aspx

    Der Jeep Compass ist in allen vier Kategorien deutlich schlechter. Oder im Vergleich mit dem BMW X1 gibt es große Unterschiede:
    http://de.euroncap.com/results/bmw/x1/2012/426.aspx

    Viele Grüße
    Fabian

  • markytrix sagte:

    Hallo Fabian Thomas,

    der Audi Q3 wurde 2011 getestet, also noch nicht unter den neuen Bewertungsregeln. Und mit 52 Prozent beim Fußgängerschutz hätte er unter den neuen Regeln mindestens einen Stern verloren. Die neuen Regeln verlangen mindestens 60 Prozent. Also hätte der Q3 jetzt nur noch vier Sterne. Wäre er deshalb ein weniger sicheres Auto als vorher? Natürlich nicht.

    Und so ist das auch beim Compass. Der hätte vorher vier Sterne gehabt. Nur weil er jetzt nach den neuen Bewertungsregeln zwei Sterne hat, macht ihn das weder unsicherer noch zum Totalversager.

    Und wenn man dann noch sieht, dass ein Q3 locker fast doppelt so teuer ist wie ein Audi Q3 (außer vielleicht für Frau Wulff) und außerdem auch noch das deutlich jüngere Auto, dann darf man aber auch wirklich erwarten, dass er eine höhere Sicherheit bietet.

    Der BMW X1 wurde übrigens letztes Jahr noch unter den alten NCAP Regeln getestet und dann nachträglich „hochgerechnet“. Was immer das heißen mag, kann jeder für sich selbst beurteilen. Man könnte es als Mauschelei eines einflußreichen deutschen Herstellers bezeichnen. Könnte, muss man nicht.

    Immer schön fair bleiben – und die Hintergründe kennen.

    Viele Grüße

  • Fabian Thomas (author) sagte:

    Hallo markytrix,

    du sagst ja selbst, die neuen Regeln gelten für den Fußgängerschutz. Wenn man die anderen Werte miteinander vergleicht, dann ist der Compass weiterhin wesentlich schlechter als andere Modelle.

    Viele Grüße
    Fabian

  • Philipp Schwarz sagte:

    Der Compass wurde unter anderen Vorgaben entwickelt wie wir auf Nachfrage bei Jeep erfahren haben. Wir haben heute das Gespräch gesucht und Antworten erhalten:

    outdoortimes.ch/2012/02/jeep-compass-was-sagen-2-sterne-im-ncap-test-aus/

  • Mischler sagte:

    Lediglich zwei von fünf Sternen erreichte das Kompakt-SUV Jeep Compass. Die ab diesem Jahr geltenden verschärften Regeln für den Fußgängerschutz kosten den Jeep zwei Sterne. Das Auto ist bereits seit 2006 auf dem Markt und konnte laut Hersteller nicht mehr an die vor vier Jahren veröffentlichten neuen Crashtest-Bedingungen angepasst werden. Vor allem Stoßstange und die vorderen Kante der Motorhaube bergen Verletzungspotential bei einem Zusammenstoß.
    Crashtest-Bedingungen…. Habe nicht gewust das es dass auch im altäglichen Strassenverkehr giebt. Und ich weiss von was ich spreche. Ich habe 2 Jahre lang im Unfalldienst gearbeitet. Euro NCAP ist wohl wieder nichts weiteres als besseres Marketing!

  • John Doe sagte:

    Der Fussgängerschutz ist eine Lachnummer. Egal welcher SUV, bei einem Aufprall eines Fussgängers an die Fahrzeugfront mit 50km/h kann man nicht von gut oder schlecht sprechen, da ist alles schlecht. Kein Hersteller wird es durch Form oder Materialien schaffen, in einer solchen Situation den Fussgänger minderschwerverletzt zu hinterlassen. Ein Aufschlag des kopfes auf die Haube oder die Frontscheibe ist unausweichlich. Ausserden darf man nicht von einer solchen Statik eines Dummy ausgehen. Einzelne Menschen reagieren unterschiedlich, einer rollt sich ab, der nächste duckt sich, wieder andere sind in Schockstarre gefangen und und und. Wer da von „versagen“ schreibt, hat die grundsätzliche Gefahr nicht erkannt und stimmt ohne zu refektieren ein in den Chor der Unwissenden und subjektiv Unkritischen.

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