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ADAC Kindersitz-Test 2012: Kein „Sehr gut“ und einige mit „Mangelhaft“

29 Mai 2012 3 Kommentare Fabian Thomas

Für Eltern ist der ADAC Kindersitz-Test immer eine wichtige Orientierung beim Kauf. Auch diesmal soll das Ergebnis des ADAC in Zusammenarbeit mit Stiftung Warentest die Spreu vom Weizen trennen. Unter 33 getesteten Kindersitzen gab es 17 Mal die Note „gut„, fünf Mal die Note „Mangelhaft“ und kein Produkt schaffte die Bestnote. In den letzten Tests hatten viele Kindersitze noch mit der hohen Schadstoffbelastung zu kämpfen, diesmal gibt es in dieser Rubrik keine schlechten Nachrichten, dafür aber beim Thema Sicherheit.

Der ADAC Kindersitz-Test 2012 mit Stiftung Warentest

Der ADAC Kindersitz-Test 2012 mit Stiftung Warentest

Fünf Kindersitze mit Sicherheitsproblemen

Diese fünf Namen sollten sich Eltern notieren: Graco Logico L, Graco Junior Maxi, Easycarseat Inflatable, Kiddy Guardianfix Pro sowie Peg Perego Viaggio Convertibile. Im ADAC Kindersitz-Test 2012 bekamen diese fünf Produkte die Note „Mangelhaft„. Grund dafür ist die mangelnde Sicherheit der getesteten Sitze.

Dafür gibt es positive Meldungen in der Rubrik Schadstoffbelastung, denn die Kindersitze Maxi Cosi Rodifix und Phil & Teds Tott XT erhielten die Note „Sehr gut“, obwohl die Vorgänger im letzten Test noch mit „Mangelhaft“ abschnitten.

Hoher Preis kein Qualitätsgarant

Viele Deutsche kennen es aus dem Alltag: Man weiß nicht, was man kaufen soll und greift schließlich zu dem teureren Produkt, weil man annimmt, dort steckt ein hohes Maß an Qualität hinter. Genau das sollte man bei Kindersitzen nicht machen, meint zumindest der ADAC. Laut dem Kindersitz-Test 2012 versagen vor allem zwei teurer Produkte in Sachen Sicherheit. So bekommt der Peg Perego Viaggio Convertibile für 209 Euro die Teilnote „Mangelhaft“ für die Sicherheit. Auch der 60 Euro teurere Kiddy Guardianfix Pro bekommt diese Note und versagt somit bei der Sicherheit.

Der ADAC testete die Kindersitze in den Kategorien Sicherheit, Bedienung & Ergonomie, Schadstoffgehalt, Reinigung und Verarbeitung. Und zu guter Letzt fordert der ADAC, „dass der Seitencrash so schnell wie möglich Teil des amtlichen Zulassungsverfahrens für Kindersitze wird.“ Grund dafür ist, dass drei der fünf mangelhaften Kindersitze beim Seitencrash versagten.

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3 Kommentare »

  • Sascha sagte:

    Das kein einziger Sitz mit sehr gut ausgezeichnet wurde gibt mir echt Bedenken. Gerade bei Kindersitzen erwartet man einfach das Beste an Qualität und Sicherheit. Leider stimmt es und greift meistens für Kinderzubehör wie auch für Sitze etwas tiefer in den Geldbeutel, weil man denkt je teurer je besser. Aber darauf kann man sich wohl auch nicht mehr verlassen…

  • 3sam sagte:

    Wer wirklich sichere Kindersitze sucht, sollte sich mal mit dem Thema Reboard-Kindersitz beschäftigen. Diese sind, fachgerechter Einbau vorausgesetzt, fünfmal sicherer als vorwärtsgerichtete Sitze (die es nun mal standardmäßig hier bei uns gibt).
    Weshalb diese Sitze in den Tests von ADAC und Warentest nicht besser als vorwärtsgerichtete Sitze abschneiden (sofern sie dort überhaupt mal getestet werden), kann man u.a. hier nachlesen: http://www.reboarder.com/#vorurteile

    Entsprechende Videos z.B. bei youtube zu sehen, sprechen eine sehr deutliche Sprache und zeigen den Unterschied sehr eindrucksvoll.

  • Melanie sagte:

    Echt traurig, das Ergebnis, wenn man bedenkt, dass es hier um die Sicherheit unserer Kinder geht…

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