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Seifenkistenprojekt (Teil 4): Mehr als nur ein Test?! Die Karosserie nimmt Form an

17 Juli 2012 Keine Kommentare Philipp Stolz

Weiter geht es mit unserem Seifenkisten-Kooperationsprojekt mit dem Haus Rupprechtstraße gGmbH. Kurze Bestandsaufnahme, was wir bis zum heutigen Tage schon alles absolviert bzw. geleistet haben: Die Rennstrecke wurde besichtigt, die erste Pressekonferenz absolviert und mit dem Bau der Rennkiste haben wir auch begonnen. Ach ja, bezüglich der Achsen und Räder haben wir uns derweil für die „professionelle Variante“ entschieden und das entsprechende Material beim DSKD-Shop (Deutsches Seifenkisten Derby e. V.) bestellt.

Kevin und Herr Kunow an der Bodenplatte mit den neuen Achsen

So weit, so gut. Da sich jedoch in den letzten Tagen der voraussichtliche Termin für den Windkanaltest unserer Kiste auf Mitte August verdichtet hat, gilt es nun binnen eines Monats eine diesem Test „gewachsene“ Kiste zu bauen. Das heißt also, dass unser Rennbolide in seiner grundsätzlichen Form binnen der nächsten vier Wochen fertig werden sollte, damit uns nach dem Test noch etwas Zeit für eventuelle Modifikationen und das „Feintuning“ bzw. Design bleibt.

Unser Tagesziel: Eine Karosserie aus Multiplex- und Hartfaserplatten

Nachdem unser Team-Manager Christoph Kunow in der letzten Woche seinen wohlverdienten Urlaub genießen konnte, war für den heutigen Dienstag der nächste Bau-Vormittag angesetzt. Wir trafen uns also wieder pünktlich um 9.00 Uhr morgens in unserer Teamwerkstatt in der Rupprechtstraße, um den Bau der Rennkiste weiter voranzutreiben. Der gesamte „harte Kern“ des Ruppi-Racing-Teams war anwesend, also Team-Manager Kunow, Tedd, Kevin, Christoph und Christian- alle in bester Stimmung und bereit für einen produktiven Vormittag.

Herr Kunow nimmt an Tedds Beispiel Maß, wie hoch unsere Rennkiste sein darf

Ziel für heute war es, die Karosserie unserer Seifenkiste in ihrer Grundform anzufertigen, um so einen Eindruck zu bekommen ob unser Fahrer genügend Platz hat und ob wir somit die vor zwei Wochen beschlossene Maximalhöhe von 40 cm tatsächlich einhalten können. Als Material hierfür standen uns äußerst stabile Multiplex- sowie formbare Hartfaserplatten zur Verfügung.

Schritt für Schritt zur maßgeschneiderten Rennkiste

Im ersten Arbeitsschritt ging es nun darum, aus einer Multiplex-Platte stabile Holzbögen für das Gerüst der Karosserie zu sägen. Hierzu fertigten wir zunächst aus einer Hartfaserplatte eine Schablone an, um so eine möglichst runde und einheitliche Form der Bögen zu erreichen. Beim Aussägen konnte ich dann auch endlich selbst einmal über meine Funktion als Teamreporter hinaus in die handwerkliche Arbeit eingreifen. Deshalb weiß ich nun: Halbkreise mit einer Stichsäge sind zwar kein Hexenwerk, aber man muss dabei wirklich langsam sägen und eine ruhige Hand haben. Das Ergebnis dieses Arbeitsschrittes waren drei Bögen aus Multiplex-Holz in unterschiedlichen Größen, die wir sogleich probeweise auf der Bodenplatte unserer Rennkiste anbrachten.

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Nun war Probesitzen angesagt, denn durch die Holzbögen hatten wir nun zum ersten Mal das tatsächliche Platzangebot in unserer Kiste „greifbar“ vor Augen. Nun ja, alle Teammitglieder sind etwa zwischen 1,80 m und 1,90 m groß- also weder riesig noch klein- und daher waren wir überrascht und zugleich erleichtert, dass jeder von uns, die richtige Technik beim Einstieg vorausgesetzt, im Zweifelsfall in die Kiste passt. Nun mussten wir noch die drei Bögen mit mehreren Streifen aus Hartfaserplatte verbinden und bekamen als Ergebnis einen bereits überraschend stabilen Karosserie-Rohbau. Ob dieser so bereits in der endgültigen Rennkiste Verwendung findet, werden die kommenden Wochen zeigen, aber eine mehr als solide Ausgangsbasis konnten wir auf jeden Fall schaffen.

Es erwarten uns noch einige Hürden, aber wir sind zuversichtlich…

Fazit zum heutigen Tage

Ruppi-Racing-Team, wo stehen wir nun? Wir sind bisher „im Plan“ und es geht nach wie vor gut voran. Die beiden großen „Baustellen“ in den kommenden Wochen werden die Lenkung und die Bremse unserer Rennkiste sein. Da ich selbst den Bau einer solchen Seifenkiste zum ersten Mal intensiv verfolge, kann ich den hierfür nötigen Arbeitsaufwand noch nicht wirklich einschätzen, aber die tiefe Gelassenheit unseres Team-Managers und Seifenkistenfachmanns Christoph Kunow gibt mir große Zuversicht, dass wir die kommenden Aufgaben bis zum großen Rennen im September als Team meistern werden. Übrigens finden sich ab sofort alle Infos zu unserem Projekt und zum Ruppi-Racing-Team auch online- einfach mal in diesem Artikel auf den Teamnamen klicken!

Euer Teamreporter

Philipp

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