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IAA 2013: Mercedes, BMW, Opel, VW & Co haben viel zu bieten

23 August 2013 3 Kommentare Martina Reuter

Im September kommen Autoliebhaber wieder voll und ganz auf ihre Kosten. Auf der IAA 2013 (Internationale Automobil Ausstellung) in Frankfurt am Main präsentieren zahlreiche Hersteller ihre neuesten Fahrzeugmodelle und technische Innovationen. Die deutschen Konzerne versuchen den „Heimvorteil“ zu nutzen und haben gleich eine ganze Ladung Neuheiten im Gepäck. Aber auch andere Hersteller möchten die Messe als Chance nutzen, um ihre neuen Modelle gut zu platzieren.

Mercedes GLA 2013

Mercedes GLA: Premiere auf der IAA 2013

Mercedes zeigt erstes Kompakt-SUV

Das Highlight am Stand von Mercedes dürfte der GLA auf Basis der A-Klasse sein. Mit dem Neuling stoßen Stuttgarter erstmals in das rasant wachsende Segment der kompakten SUVs vor. Erfahrung in der Fahrzeugklasse der sportlichen Geländewagen kann der Hersteller jede Menge vorweisen, besitzt er mit den Modellen GLK, ML, GL und G doch ein imposantes Portfolio. Dank seiner kompakten Maße (4,41 x 1,80 x 1,49) dürfte der Mercedes GLK seinen „großen Geschwistern“ in Sachen Agilität den Rang ablaufen. Das kleine SUV ist auf Wunsch mit Allradantrieb erhältlich.

Zusätzlich zu seinem neuen Juwel im SUV-Segment zeigt Mercedes eine seriennahe Studie eines S-Klasse Coupés. Die Bezeichnung Coupé ist fast schon selbsterklärend: Die neue Variante präsentiert sich sportlicher und mit abgesenkter Dachlinie. Einen neuen Konkurrenten für VW Touran und Opel Zafira hat der Hersteller ebenfalls im Gepäck. Die Rede ist von einer verlängerten B-Klasse, in der sieben Fahrgäste bequem Platz nehmen sollen. Und auch in Sachen alternative Antriebe hat Mercedes sich Gedanken gemacht. Am Stand treffen die Messebesucher auf den S 500 Plug-in-Hybrid, der über einen 80 kW starken Elektromotor verfügt. Die rein elektronische Reichweite des Mercedes S 500 Plug-in-Hybrid soll bei 30 Kilometern liegen.

BMW: elektronisch oder konventionell?

Apropos elektronisch, da ist BMW auf der IAA ein passender Ansprechpartner. Der Münchner Autobauer stellt sowohl das Concept X5 eDrive und das Elektroauto i3 als auch den Plug-in-Hybrid Sportwagen i8 zur Schau. Letzterer kommt mit Elektro- und Dreizylinder-Verbrennungsmotor auf eine Systemleistung von stolzen 362 PS und ist angesichts seines futuristischen Designs ein echter Hingucker. Wer den i3 unter die Lupe nimmt, kann dabei sofort den Preis im Hinterkopf behalten. Diesen hat BMW kürzlich bekannt gegeben: Der Kleinwagen hat einen Grundpreis von 34.950 Euro.

Natürlich gibt es bei BMW auch noch die konventionellen Antriebe, so beispielsweise im neuen BMW 4er Coupé. Das Mittelklassecoupé, bei dem die schicke Optik das wichtigste Verkaufsargument sein dürfte, geht kurz nach der Weltpremiere auf der IAA in den Handel, nämlich am 5. Oktober 2013. Der Einstiegspreis liegt bei 35.750 Euro. Als weitere Neuheiten präsentierten die Münchner das Facelift für das SUV BMW X5 und eine Erweiterung der leistungsstarken M-Automobile. Die Modelle X5 M50d, M550d xDrive und M550d xDrive Touring haben allesamt einen 381 PS starken Dreiliter-Diesel-Motor unter der Haube.

BMW i3 2013

Elektroauto BMW i3 zu erschwinglichen Preisen

Opel-Stars: die neue Insignia-Familie

Die Besucher des Messestandes der Fraktion aus Rüsselsheim dürfen sich an der neuen Generation des Opel Insignia erfreuen, die sowohl auf Benziner- als auch Dieselseite mit den sparsamsten Motoren in der Mittelklasse vorfahren soll. Neben den Karosserievarianten Stufenhecklimousine, Schrägheck und Kombi (Insignia Sports Tourer) feiert auf der IAA 2013 zudem ein gänzlich neues Mitglied der Mittelklasse-Baureihe seine Weltpremiere: der Opel Insignia Country Tourer. Dabei handelt es sich um eine Crossover Variante des Insignia Sports Tourer, die die Vorteile von SUV und Kombi miteinander kombiniert und Lust auf Offroad-Abenteuer macht.

Opel stellt darüber hinaus die Studie Monza Coupé vor. Das Konzept, das den Namen des 80er Kultautos der Rüsselsheimer aufgreift, hat aber vermutlich wenig mit dem Fahrzeug von damals gemeinsam. Das neue Monza Coupé gibt vielmehr einen Ausblick auf die Technologie und Bauweise der Zukunft.

Volkswagen Gruppe: VW Golf im Mittelpunkt

Die Volkswagen Gruppe hat in Frankfurt ebenfalls jede Menge Neuheiten im Gepäck. Der Mutterkonzern präsentiert mit dem Golf 7 Plus ein um 15 Zentimeter erhöhtes Hochdach-Modell des beliebten Kompaktklässlers. Um den Golf drehen sich auch weitere Neuerungen. So ist nicht nur der e-Golf mit einem 115 PS starken Elektromotor, sondern auch der VW Golf R zu sehen. Letzteren weist der Konzern als den schnellsten Golf aller Zeiten aus (300 PS).

Weniger die Schnelligkeit als die Effizienz stehen bei dem Nutzfahrzeug Caddy BlueMotion und dem e-Up im Vordergrund – die beiden Modelle können die Messebesucher ebenfalls unter die Lupe nehmen. Der VW e-up kommt im Anschluss an die IAA zu den deutschen Händlern.

Bei den VW-Töchtern gibt es Folgendes zu begutachten: Skoda stellt die „kurze“ Fließhecklimousine Rapid Spaceback sowie den sportlichen Octavia RS (Limousine und Combi) vor. Zudem sorgt das Skoda Yeti Facelift für Aufruhr. Das SUV ist erstmals in zwei verschiedenen Varianten erhältlich. Neben einer City-Variante gibt es zusätzlich einen Outdoor-Yeti. Seat konzentriert sich insbesondere auf den Seat Leon ST. Es hat lange gedauert, aber nun gibt es die Kompaktklasse auch als Kombi. Audi führt neben dem technisch überarbeiten A8 Facelift das A3 Cabrio mit Stufenheck vor. Mit dem Motor 1.6 TDI ultra avanciert der A3 ganz nebenbei zum Dreiliter-Auto.

Andere Hersteller mischen mit

Die Liste der weiteren Ausstellungsstücke der IAA 2013 ist zu lang, um sie komplett auszuführen. Unter anderem sind das Chevrolet Camaro Cabrio FL, der Smart mit vier Sitzen (Four-X), eine B-Segment-Studie von Kia, das neue Dacia Duster Facelift, der Fiat 500L „Living“ und gewohnt sportliche Modelle von Porsche und Ferrari zu sehen. Von den französischen Herstellern dürfen die Besucher mitunter das Renault Latitude Facelift, den Peugeot 308, die Serienversion des „Löwen“ KCZ R und den Citroen C4 Grand Picasso erwarten.

Neuheiten aus Japan

Die Japaner dürften mit dem einen oder anderen Fahrzeug für Staunen sorgen. So hat Nissan beispielsweise noch nicht viel über den IAA-Debütanten Rogue CUV bekanntgegeben, der unter der Bezeichnung Crossover läuft. Dass der japanische Autobauer – wie auch andere – dem Segment der sportlichen Geländewagen große Wichtigkeit beimisst, bringt auch das neue Nissan Qashqai Facelift zum Ausdruck. Am Honda Stand steht in Frankfurt erstmals die Serienversion des Civic Tourer. Zudem bekommt der Honda Jazz einen neuen Hybridantrieb, mit dem der Mini-Van weniger als drei Liter auf 100 Kilometer verbrauchen soll. Suzuki zeigt u.a. die fünftürige Variante des Swift Sport und eine spannende Studie: das Concept Car iV-4 könnte Grundlage für ein künftiges SUV sein. Aus dem Hause Mazda fährt der neue Mazda3 vor. Dieser ist laut Angaben des Herstellers deutlich leichter und sparsamer als sein Vorgänger. Toyota stellt die Konzeptstudie Yaris-Hybrid-R Concept zur Schau. Bei dieser hat die Motorsportabteilung fleißig ihre Hände mit im Spiel. Zudem informiert der Hersteller voraussichtlich über seine neuesten Entwicklungen in Sachen „Brennstoffzellen-Antrieb“. Bei Hyundai ist mit Sicherheit der überarbeitete Kleinstwagen i10 anzutreffen.

Es bleibt spannend, welche Überraschungen auf der IAA 2013 in Frankfurt die Besucher noch erwarten und wie beziehungsweise ob die Kritiker und Kunden die neuen Modelle annehmen.

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3 Kommentare »

  • Holger P sagte:

    Die IAA 2013 in Frankfurt. Freue mich auf den Besuch bei der Weltgrößten Automobil Ausstellung. Für mich sehr interessant werden die neuen Hybrid Modelle sein, genauso wie Themen Brennstoffzelle und Elektrofahrzeuge.

  • Autofreak sagte:

    Guter Artikel. Es wird sicherlich spannend dieses Jahr. Auch der Dacia Duster wird z.B. mit einem Facelift auf der IAA seine Premiere feiern.

  • Vanessa sagte:

    Das neue BMW 4er Coupe sieht wirklich klasse aus.

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