Schleuderschutz im Test – Mehr Sicherheit mit ESP
Muss man abrupt ausweichen, ist ein Auto ohne ESP (Elektronisches Stabilisierungsprogramm) nicht sicher. Nicht so sicher wie ein Auto mit ESP. Das beweist ein aktueller ADAC-Test. Dieses Mal wurde das Fahrverhalten in der Fahrzeugklasse der Hochdachkombis geprüft. Im Test: Citroen Nemo ohne ESP und Fiat Qubo mit ESP.
Citroen Nemo kippt ohne ESP um
Der Hochdachkombi / Kombi-Van Citroen Nemo kippte ohne ESP bei 80 km/h um. Das aktive Sicherheitssystem ESP ist zur Zeit auch nicht auf Wunsch gegen Aufpreis erhältlich. Zum Vergleich testete der ADAC den Hochdachkombi Fiat Qubo, der mit ESP keine Probleme beim Ausweichen hatte. Allerdings bietet auch Fiat seinen Kombi-Van Qubo nur gegen Aufpreis von 500 Euro mit ESP an (die Ausstattungsvariante Qubo Trekking ist serienmäßig mit ESP ausgestattet). Ursprünglich sollte auch der Peugeot Bipper – ohne ESP – getestet werden. Darauf wurde aus Sicherheitsgründen verzichtet. Denn Nemo und Bipper stammen aus einem Konzern, der PSA Peugeot Citroen Group. PSA ging Mitte 1976 nach einer Fusion von Peugeot und Citroen hervor. Auf den ADAC-Test reagierte PSA promt: ESP gehört in Zukunft zur serienmäßigen Ausstattung in beiden Kombi-Vans. Die Dieselvarianten Citroen Nemo und Peugeot Bipper werden ab September 2010 mit ESP verkauft, die Benziner ein paar Monate später.
15 Jahre ESP für mehr Sicherheit im Auto
Seit 1995 wird der Schleuderschutz ESP in Autos eingesetzt, um das unkontrollierte Ausbrechen des Autos bei einem schnellen Spurwechsel, bei abrupten Ausweichsituationen und bei Überholmanövern zu verhindern. Bosch hat es vor 15 Jahren für die Mercedes S-Klasse entwickelt und damit nach dem Antiblockiersystem ABS 1978 eine weitere wichtige Stufe für mehr Sicherheit im Auto erreicht. Nicht erst seit dem jüngsten Test fordert der ADAC: Schleuderschutz ESP gehört in jedes Auto. Serienmäßig, nicht nur auf Wunsch.




























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