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Familienauto Kombi: VW Golf Variant – 50 Jahre Modellgeschichte

8 April 2011 Keine Kommentare Jana Henning

Als wir vor zwei Wochen unsere Facebook-Fans nach dem perfekten Familienauto gefragt haben, wurde mehrmals VW genannt: VW Sharan, VW Touran und VW Caddy – der gute alte VW Golf Variant aber nicht. Was ist bloß los? Hat der kompakte Familienauto-Klassiker Kombi etwa ausgedient? Spricht er seine Zielgruppe, die Familien, nicht mehr ausreichend an oder sind die vielen Familienauto-Alternativen (Minivan, Kompaktvan, Hochdachkombi oder SUV) einfach besser? Die nackten Zahlen sprechen eine andere Sprache, der VW Golf ist beim Autokauf im Internet (318.094 Preisvergleiche bei MeinAuto.de 2010) und nach Zulassungszahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (251.078 Neuzulassungen 2010) immer noch “Everybodys Darling”. Allerdings sind hier alle Golf Neuwagen reingerechnet.

Bleiben wir beim Kombi Golf Variant, bevor wir mit den Alternativen weitermachen. Zuletzt haben wir Euch den direkten und jetzt auf sportlich getrimmten Konkurrenten Opel Astra Sports Tourer vorgestellt. Wie den Astra werden wir auch diesen kompakten Kombi für Familien mit den „MeinAuto.de Family Stars“ in Bezug auf die Sicherheit, Flexibilität, Dynamik und Kosten bewerten. Schritt für Schritt, immer der Reihe nach. Denn heute beglückwünschen wir den VW Variant erst einmal zu 50 Jahren Modellgeschichte.

VW 1500 Typ 3 Variant von 1962: Von der Handwerkerkutsche zum Familienauto

VW 1500 Typ 3 Variant von 1962: Von der Handwerkerkutsche zum Familienauto

VW Variant – Geburtsstunde des Kombi?

VW behauptet, den Kombi mit Einführung des VW Typ3 Variant salonfähig gemacht zu haben. 1961 wurde das Modell Variant der Weltöffentlichkeit auf der IAA präsentiert, im Produktionszeitraum 1962 bis 1973 hat sich der Kombi zum Preis von 6.700 DM insgesamt 1,3 Millionen Mal verkauft. „Halt! Wer hat’s erfunden?“, werden Kombi-Liebhaber und -Kenner rufen. „Die Schweden!“. Ja, Volvo ist eine die Kombi-Marke der 1. Stunde. Schon 1953 hat Volvo den Kombi Volvo PV 445 (oder besser als „Duett“ bekannt) auf den Markt gebracht und sich die Nische seitdem immer stärker zu eigen gemacht. Mit dem 5-Türer Volvo 145 etablierte sich Volvo 1967 vollends als einer der besten Kombibauer. Und der „Schneewittchensarg“ Volvo P1800 ES von 1971 wurde wegen seiner gläsernen Heckklappe zur Legende. Heute heißen sie Volvo V60 und Volvo V70. Dazu in der Familienauto-Blogserie später mehr. Keine Sorge…

Aber zurück zum VW Variant von damals. Die technische Basis lieferte der VW Käfer – auch ein Kultauto – allerdings hatte der VW Variant zusätzlich zum Kofferraum unter der Fronthaube ein zweiten Kofferraum im Heck. Die Ausführung Variant war geboren – mit 700 Liter Liter Kofferraumvolumen (dachhoch) bis 1.200 Liter Kofferraumvolumen bei umgeklappten Rücksitzen ein echtes Raumwunder und Erfolgsmodell von VW.

Der neue VW Golf Variant STYLE

Der neue VW Golf Variant STYLE

VW Golf Variant STYLE – Sondermodell

Und jetzt zum VW Variant von heute. Genauer gesagt zum VW Golf Variant, der seit 1993  und in der inzwischen 4. Generation verkauft wird. Während Opel bei seinem Caravan-Nachfolger (Verkaufsstart im November 2010) auf ein besonders sportliches Design setzt, zieht VW beim Golf Variant die Style-Karte. Anfang 2011 haben die VW STYLE Sondermodelle die erfolgreichen TEAM Sondermodelle abgelöst. Neben Golf STYLE, Golf Plus STYLE und Polo STYLE gibt es auch den Golf Variant STYLE. Bei meinem Blogger-Kollegen Fabian hat die Golf Variant STYLE Ausstattung  im Vergleich zur Ausstattung Trendline sehr gut abgeschnitten: „Der Preisvorteil und eine gute Ausstattung überzeugen.“

Hier gehts heute um das Familienauto Golf Variant. Und wie gesagt, bevor wir in der nächsten Woche genauer hinschauen, jetzt erst einmal die harten Fakten.

Familienauto-Klassiker: Der Kombi VW Golf Variant

Familienauto-Klassiker: Der Kombi VW Golf Variant

Technische Daten zum Familienauto VW Golf Variant

  • Maße: 4,53 m Länge, 1,78 m Breite vorn, 2 m Breite hinten, 1,50 m Höhe
  • Kofferraumvolumen: 505 Liter bis max. 1.495 Liter
  • Ladefläche bei umgeklappten Rücklehnen: 1,70 m Länge
  • Wendekreis: ca. 10,9 m

Basis-Sicherheitsausstattung VW Golf Variant Trendline:

  • Fahrer-Airbag, Beifahrer-Airbag mit Deaktivierung für Beifahrer-Airbag
  • Kopf-Airbag-System vorn und hinten
  • Seiten-Airbags vorn
  • Dreipunkt Automatiksicherheitsgurte vorn mit Höheneinstellung mit Gurtstraffer
  • Schleuderschutz ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) mit Gelenkunterstützung
  • Antiblockiersystem (ABS) mit Bremsassistent
  • Antriebs-Schlupfregelung (ASR)
  • Elektronische Differenzialsprerre (EDS)
  • Motorenschleppmomentregelung (MSR)
  • Kinderbefestigungssystem ISOFIX-Halteösen (Vorrichtung zur Befestigung von 2 Kindersitzen auf der Rücksitzbank)
  • Warnblinkautomatik bei Vollbremsung
  • Elektronische Wegfahrsperre

Die VW Golf Variant Listenpreis startet bei 18.700 Euro. Die Golf Variant Preisliste bei MeinAuto.de startet mit 13,5% Standard-Neuwagenrabatt bei 16.175 Euro inkl. Überführungskosten und MwSt. Eine VW-Sonderaktion läuft für Führerscheinneulinge: Die sparen mit 20,35% Rabatt 3.800 Euro im Vergleich zum Listenpreis.  In der nächsten Woche geht es weiter mit der Basis-Komfortausstattung, Extra-Pakten und mehr zum Thema Familienauto VW Golf Variant. Habt Ihr spezielle Wünsche?

Gewinnspiel-Tipp: Noch bis zum 11. April Buggy MacLaren Techno XT Buggy bei Facebook gewinnen, der passt nämlich in jeden Kofferraum.

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